· 

Dankbarkeit als Haltung

 

Dankbarkeit

Innehalten | Erkennen | Erleben.

Haben wir uns schon mal gefragt, ob wir ein dankbarer Mensch sind? Ehrlich?! Wahrscheinlich hören wir öfter von Anderen den Satz „Du bist aber ein undankbarer Mensch.“

 

Dankbarkeit ist mehr als nur ein schnelles, kurz gesagtes „ach danke auch“. Dankbarkeit ist eher eine innere Grundhaltung, wie wir mit den Dingen des Lebens (privat und beruflich) umgehen. Für den einen ist es nur eine esoterische Geschichte, für den Anderen eine bewusste Haltung, die man im Leben einnehmen möchte. Und letztes lohnt sich. Es gibt viele Untersuchungen, die eine positive Wirkung von Dankbarkeit auf unsere Gesundheit und Lebenszufriedenheit nachweisen:

Dankbarkeit schützt uns zugleich, dass wir nicht sofort in Aggression, Frust, Wut, Neid und Ärger verfallen. Dankbarkeit hat viel mit Annehmen, also mit Akzeptanz und mit Anerkennung und Wertschätzung zu tun. Dankbarkeit als Haltung einzunehmen setzt zunächst eine Bereitschaft voraus, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Dieser Schritt ist vielleicht nicht immer leicht, doch er ist lohnenswert, finde ich. Dankbarkeit für sich zu erlernen, bedeutet zunächst oft einfach mal Halt zu machen und in die Rolle des eigenen Beobachters zu rutschen, also viel Innehalten und zu erleben (bzw. erleben zu wollen). Also, man muss es schon bewusst versuchen wollen; einfach so passiert Dankbarkeit nicht. Mehr dankbar in der inneren Grundhaltung oder Lebenseinstellung zu sein, ermöglicht uns, dass wir die kleinen Dinge im Leben besser wahrnehmen und wertschätzen, wir können gelassener mit Stress umgehen und wir stärken unser Wohlbefinden. Und diese Vorteile sind gerade im Berufsleben und in der Zusammenarbeit mit KollegInnen sehr wichtig.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0